7.4.2. Wie kann ich mit Profilen arbeiten die nicht unterstützt werden
Umgang mit nicht unterstützten Profilen in SuCri
Erfahren Sie, wie Sie in Advance Steel mit Herausforderungen bei der Verbindungsherstellung mit SuCri umgehen können, indem Sie Pseudoprofile einsetzen. Diese Anleitung zeigt Ihnen Lösungen und Empfehlungen für ein effektives Modellieren, wenn Profile nicht direkt erkannt werden.
Voraussetzungen
- Die Software Advance Steel mit installiertem SuCri-Plugin ist einsatzbereit.
- Das zu verbindende Profil wird von SuCri aktuell nicht unterstützt oder erkannt (z. B. Sonderprofile oder kundenspezifische Querschnitte).
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Pseudoprofil wählen: Wählen Sie ein Standardprofil aus der Advance Steel Bibliothek, das in seinen Abmessungen dem nicht unterstützten Originalprofil möglichst nahekommt und von SuCri unterstützt wird.
- Pseudoprofil platzieren: Modellieren Sie dieses Pseudoprofil an der Stelle, an der später das eigentliche Profil sitzen soll.
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Verbindung erstellen: Platzieren Sie die gewünschte Connection (Verbindung) mithilfe von SuCri an diesem Pseudoprofil.
Erwartetes Ergebnis: SuCri erkennt das Standardprofil und erstellt die gewünschte Verbindung korrekt.
- Profil von Listen ausschließen: Markieren Sie das Pseudoprofil, öffnen Sie die Advance Steel Eigenschaften und deaktivieren Sie die Optionen für die Nummerierung sowie die Stückliste.
- Layer-Zuweisung: Legen Sie das Pseudoprofil auf einen separaten Layer, den Sie bei Bedarf ausblenden können, um die Übersichtlichkeit im Modell zu wahren.
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Originalprofil platzieren: Platzieren Sie nun das eigentliche, nicht unterstützte Profil exakt an derselben Position.
Erwartetes Ergebnis: Die Verbindung bleibt im Modell bestehen und ist dem Pseudoprofil zugeordnet, während das Originalprofil für die korrekte grafische Darstellung und Fertigungsdaten sorgt.
Wichtige Hinweise
- Geometrie-Abgleich: Das gewählte Pseudoprofil sollte in Geometrie und Abmessungen so präzise wie möglich dem Original entsprechen, damit die Anschlussmaße der Verbindung stimmig sind.
- Validierung: Prüfen Sie nach der Platzierung alle Anschluss- und Bohrpunkte manuell auf ihre Richtigkeit.
- Konstruktive Prüfung: Sie müssen sicherstellen, dass die gewählte Verbindung konstruktiv auch für das tatsächliche Originalprofil geeignet und zulässig ist.
- Einsatzbereich: Diese Methode ist besonders hilfreich bei herstellerspezifischen Profilen, die noch nicht in die SuCri-Logik integriert wurden.
Fehlerbehebung
- Verbindung wird nicht vorgeschlagen: Prüfen Sie im SuCri-Logik-Datensatz, ob das gewählte Pseudoprofil tatsächlich für den gewünschten Verbindungstyp hinterlegt ist.
- Kollisionen im Modell: Da zwei Profile an der gleichen Stelle liegen, achten Sie darauf, dass das Pseudoprofil konsequent von Listen und Nummerierungen ausgeschlossen wird, um Dopplungen in der Dokumentation zu vermeiden.