6. Arbeitsabläufe mit PiCri, PiCri-Benutzerhandbuch (DE)
Auf dieser Seite
Übersicht
Dieser Abschnitt zeigt an einem durchgehenden Beispiel, wie sich mit PiCri falsch gesetzte Verbindungsteile projektweit austauschen lassen, statt jedes Bauteil einzeln anzufassen.
Ausgangslage: Die Losflansche verwenden das falsche Stub-End. Verbaut ist der kurze Anschweißbördel mit 5 mm Versatz, gebraucht wird der lange mit 10 mm.
Funktionsweise im Detail
Schritt 1, Rohrklasse ergänzen. Den langen Anschweißbördel in die Rohrklasse aufnehmen, den kurzen entfernen, Rohrklasse speichern und schließen.
Schritt 2, Verbindungen lösen. Über die Schnellauswahl von AutoCAD alle betroffenen Verbindungen wählen, wahlweise in der ganzen Zeichnung oder in einer Auswahl, und entfernen. Damit sind die Verbindungen gelöst und die Stub-Ends entfernt.
Schritt 3, PiCri reparieren lassen. Den Fix für die Verbindungen auf die gesamte Zeichnung ausführen. PiCri erkennt die offenen Stellen und setzt die Losflansche mit dem neuen Stub-End wieder zusammen. Die Flansche rücken dabei selbsttätig um den neuen Versatz nach außen.
Tipps und Best Practices
- Erst die Rohrklasse, dann das Modell: Ohne das neue Bauteil in der Rohrklasse findet der Fix nichts zum Einsetzen.
- Auch projektweit: Das Vorgehen funktioniert nicht nur für die aktive Zeichnung, sondern für das gesamte Projekt.
- Versatz gegenprüfen: Nach dem Fix sollte der neue Versatz an einem Beispiel kontrolliert werden.